Waffen und Taktik in der Schlacht von Waterloo

- Militärgeschichte lebendig präsentiert -

Eine Veranstaltung von PRO ACADEMIA e.V.

 

Ergänzend zur Ausstellung "Waterloo 1815: Napoleons letzte Schlacht", die zurzeit in der Vitrine des Wirtschaftsgebäudes des Bildungszentrums der Bundeswehr gezeigt wird, fand am 4. Mai im Hörsaal I des Bildungszentrums ein Vortrag zum Thema "Waffen und Taktik in der Schlacht von Waterloo" statt.

Alfred Umhey arbeitet nach seiner Tätigkeit im Wehrgeschichtlichen Museum und der Agentur „Kunstwerk“ in Rastatt seit Jahren freiberuflich als Konsultant für Museen und ist Veranstalter von historischen Jubiläen und Filmproduktionen. Daneben forscht und publiziert er zur Militärgeschichte und Uniformkunde, besonders zur napoleonischen Epoche. Er ist „Fellow of the International Napoleonic Society”. Nebenbei ist er Sammler von Zinn- und Modellfiguren und gestaltet mit diesen Ausstellungen und Dioramen für private und öffentliche Sammlungen.

 

Alfred Umhey, der die Ausstellung in Zusammenarbeit mit der Bibliothek des BiZBw federführend konzipiert hat, präsentierte in seinem Vortrag Militärgeschichte äußerst lebendig. Ein knapp 60 Personen umfassendes Publikum folgte interessiert dem Vorgetragenen und konnte viele neue Informationen hierzu erhalten.

Der Vorsitzende von PRO ACADEMIA, Rolf Erler, begrüßte die Zuhörer und führte kurz in das Thema ein (Bild 1).

Nach einleitenden Vorbemerkungen und einer kurzen pointierten Zusammenfassung zur Schlacht vor 200 Jahren, die drei Tage, vom 16. bis 18. Juni 1815 dauerte und Napoleons endgültige Niederlage bedeutete, begann Herr Umhey das spannende Thema vor einem aufmerksam zuhörenden Publikum mit einer ausführlichen Erläuterung zu den drei maßgeblichen Waffengattungen - Infanterie, Kavallerie, Artillerie - deren Bewaffnung sowie deren Einsatz und Taktik im Gefecht (Bild 2 u. 3).

Anschaulich wurden die Schritte beim Ladevorgang einer Muskete, der Bewaffnung des Infanteristen, vor dem Publikum präsentiert (Bild 4 u. 5).

Bestimmte taktische Situationen bei Waterloo wurden ausgeführt und schließlich die Auswirkung der Waffenanwendung, d.h. die Art von Verwundungen, der gesundheitliche Zustand und die Behandlung der Verwundeten während und nach der Schlacht erläutert. Anhand der Schilderungen von Herrn Umhey erhielt das Publikum Gelegenheit, die Zustände der Kriegsführung von damals, insbesondere des noch kaum existierenden Sanitätswesens, mit dem Stand der Technik, der Taktik und des Sanitätswesens von heute zu vergleichen.

Dass der Vortrag durch die interessierten Zwischenfragen etwas länger dauerte als angekündigt, störte das Publikum nicht, im Gegenteil!

Im Anschluss an den Vortrag erklärte Herr Umhey die Zinnfiguren-Ausstellung "Waterloo 1815 - Napoleons letzte Schlacht", die noch bis Mitte Juli zu sehen ist (Bild 6).

Bei dem anschließenden Empfang durch PRO ACADEMIA gingen die Gespräche in kleinen Gruppen weiter.

 

 

Veranstaltungskalender

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